Kostenlose Wegwerf-E-Mail mit Freenom
Freenom betrieb die bekannteste Ausprägung des Modells „kostenlose Domain“. Der Dienst vergab Namen in fünf Top-Level-Zonen — .tk, .ml, .ga, .cf und .gq — zum Nulltarif, und auch die Verlängerungen kosteten nichts.
Der Haken war nie der Preis. Freenom verschenkte Domains freizügig und holte sie ebenso freizügig zurück, oft ohne jede Erklärung. Wer sich an die eigenen Regeln und Empfehlungen des Registrars hielt, hatte bessere Aussichten, einen Namen lange zu behalten — garantiert war das aber nicht. Deshalb lautete der Rat auf dieser Seite immer gleich: Wer verlässlichen Zugriff auf eine Domain braucht, kauft eine, und zwar am besten bei einem anderen Registrar.
Für den Empfang von Post verhielt sich eine Freenom-Domain wie jede andere. Mit einem einzigen MX-Eintrag hierher gerichtet, stellte sie an eine Wegwerfadresse genauso zu wie eine bezahlte Domain.
Der Rundgang begann auf der Website des Registrars, wo man nach einer freien Domain suchte.
War der Name frei, konnte man ihn registrieren.



Für die Anmeldung brauchte man eine E-Mail-Adresse, und eine Wegwerfadresse genügte, um durch diesen Schritt zu kommen. Eine schlechte Idee war es trotzdem, und anderswo ist es das bis heute: Das Postfach am Konto eines Registrars ist das, was dessen Passwort zurücksetzt, also ist es der Schlüssel zur Domain. Adressen von hier haben kein Passwort — Eine Domain bei einem Registrar anlegen: ein durchgespieltes Beispiel erklärt, warum das zählt.
Das Registrierungsformular füllte man mit erfundenen Angaben aus — einem Namen, einer Anschrift, einer Telefonnummer. Damals war das üblich, und man sollte es deutlich sagen: anderswo ist es eine schlechte Idee. Ein Registrar ist verpflichtet, echte Kontaktdaten vorzuhalten und die Adresse zu überprüfen, und eine liegen gebliebene Bestätigung sperrt die Domain erst Wochen später — dann, wenn niemand mehr beides zusammenbringt. Eine Domain bei einem Registrar anlegen: ein durchgespieltes Beispiel zeigt diesen Schritt so, wie er gehört.





Der letzte Schritt war der MX-Eintrag. Seine Werte sind bei jedem Registrar dieselben und stehen unter Eine eigene Domain einbinden.
Speichern, dann abwarten, bis die neuen Einträge wirksam werden.
Sobald der Eintrag verbreitet war, funktionierte die Domain hier wie jede andere.
Den Eintrag zu prüfen ist der eine Teil dieses Rundgangs, der weiterhin gilt. Wenn ein Eintrag, den Sie angelegt haben, nicht wirksam zu werden scheint, zeigt Ihnen der Domain-Debugger, was die Namensserver der Domain gerade jetzt antworten.